Antefix sagte am 16.10.2008, 08:53:
Caches so auslegen, dass sie möglichst niemand sucht? Ähm... also das kommt irgendwie komisch rüber.
Ich bin ja bekanntlich kein Freund von Statistiken, nur sprechen diese eine klare Sprache.
Multis über mehrere Kilometer werden selten besucht. (Und dies ist eine Möglichkeit um die Besuchszahlen tief zu halten, bzw. die Natur vor „negativen Konsequenzen“ möglichst zu verschonen. Schonender Geotourismus nennt man so was.
Antefix sagte am 16.10.2008, 08:53:
Wozu dann überhaupt auslegen?
Warum denn nicht? Das gleiche könnte man auch über die blauen (Schreibtisch)

Fragezeichen Caches sagen. Wenn ich mein Wissen mit andern teilen will, gibt es dazu die einschlägigen I-Foren. Wenn ich besonders gut häkeln kann, gehe ich in den Häkel- und Strickverein Hinterduggigen und lege keinen Cache aus.
Besucht auch nur ein einziger den Multi und hatte nebenbei auch noch einen paar schöne Stunden in freier Natur, hat sich (für mich) der Sinn und Zweck des Multis bestätigt.
Antefix sagte am 16.10.2008, 08:53:
Wandern oder Bike Touren machen kann man schliesslich auch ohne Büchse und Routenvorschläge gibts in den entsprechenden Foren und Büchern reichlich.
Also meine Caches (vor allem die archivierten) waren in keinem Routenführer für Wanderer oder Biker auffindbar! Wenn ich deiner Argumentation folgen kann, dann müsstet ihr doch eure Tradis, welche nur durch lange Wanderungen erreichbar sind und auf Bergspitzen liegen, archivieren. Weil diese Touren sind ja auf diversen einschlägigen Internetseiten (und sogar Bücher, Wanderführer) auffindbar. Nicht das ihr jetzt diese schönen Caches archiviert, es war ja nur eine kleine "(Gegen)Argumentation" meinerseits....
Antefix sagte am 16.10.2008, 08:53:
Nein, wir legen unsere Caches schon aus, damit sie gefunden werden. Sonst können wir uns die Mühe auch gleich sparen.
Und ich verstecke meine Geocaches nicht vor den Geocachern! Wenn meine archivierten Caches teilweise an gewissen Stellen (Stages) die Fragestellung etwas kompliziert oder zweideutig war/ist, dann hatte dies einen Grund. (z.B. der Besucher sollte sich am betreffenden Ort etwas länger als die berühmten 3 Sekunden aufhalten - gerade in dieser schnelllebigen Zeit ist es notwendig die Leute etwas zu bremsen).
Antefix sagte am 16.10.2008, 08:53:
Und wir freuen uns, wenn wir einen schönen Ort vielen zeigen können.
Da braucht man aber keine Drive-In Caches an Leitplanken auszulegen. Weshalb nicht einen langen Multi auslegen (anstatt zwanzig Tradis) und die Geocacher ein wenig in der Gegend herumführen? Es ist die Bequemlichkeit und die Statistik welche die Leute daran hindern lange Multis zu absolvieren! Auch lange Multis könnten rein theoretisch von vielen Geocachern besucht werden. Ich hätte anstelle eines einzigen 50 Km Multis auch 30 Tradis auslegen können, wenn mir viele Logeinträge wichtig sein würden. Sind sie mir aber nicht.... ein einziger Eintrag pro Cache reicht doch, auch wenn er danach nicht mehr gefunden werden sollte.
Antefix sagte am 16.10.2008, 08:53:
Darum gings hier aber auch gar nicht!
Stimmt, deshalb zurück zum Thema....
Es stimmt schon, was ihr geschrieben habt. Owner sollten sich vorgängig genau überlegen wie und wo die Box versteckt wird. Dies gilt insbesondere für einfach erreichbare Caches welche möglichst ohne grossen Einsatz erreichbar sind. (Weil diese viel gefunden werden).
Auch ein Grund weshalb ich keine 1/1 er Tradis auslege.... die sind oft einfach nur noch furchtbar hohl (im wahrsten Sinne des Wortes). Es werden ja nicht nur Leitplanken und Verkehrsschilder, sondern selbst vor den weiss-schwarzen Fahrbahnpfosten (die mit den Reflektoren drauf - gerade vergessen wie die korrekt heissen) Halt gemacht und diese zunehmend als Geocaching-Versteck missbraucht.
Gut gibt es die 161m Abstandsregel... sonst läge innert kürzester Zeit in jedem Randleitpfosten eine Filmdose und jemand würde bestimmt eine neue „tolle“ Microserie daraus machen.